PFAS – Ein besonderes Risiko

PFAS sind chemische Stoffe, die in Abfällen enthalten sind und durch die Verbrennung in unsere Luft kommen. Sie gelangen über Regen auf unsere Böden, Lebensmittel und Trinkwasser. Sie reichern sich im Boden, Wasser und menschlichen Körper an, werden dort nicht abgebaut und gelten als gesundheitsschädlich. Sie können Leber, Immun- und Hormonsystem sowie Fortpflanzung beeinträchtigen und das Krebsrisiko erhöhen.

Die geplante Verbrennungstemperatur von 650°C bis 700°C und für 2 Sekunden von 850°C gilt als kritisch, da PFAS bei solchen Temperaturen nicht sicher zerstört werden. Es können sogar neue problematische Abbauprodukte entstehen. Zum Vergleich – in der Kehrrichtverbrennungsanlage Buchs, in der der Vorarlberger Hausmüll derzeit verbrannt wird, beträgt die Verbrennungstemperatur bis zu 1.200°C